Großfernglas auf Spezialstuhl
Auf dem Foto ist links und rechts je ein Spezialstuhl zu sehen
Der Aluminiumkoffer für das Großfernglas samt Zubehör. Er ist mit diffusem Rotlicht ausgestattet. Dies erleichtert die Handhabung bei Nacht enorm. Mit dem Fernglas lassen sich die großflächigen Objekte, die am Teleskop nicht vollständig zu sehen sind, wunderbar beobachten.
Fernglasdaten
Hersteller: Miyauchi
Objektiv: Fluorite APO
Öffnung: 100 mm
Brennweite: 500 mm
Okular I: 20 fache Vergrößerung
Okular II: 37 fache Vergrößerung
Der Griff vom Fernglas hat eine Schwalbenschwanzführung, was eine schnelle Montage vom Zielfernrohr zuläßt. Der 45 Grad schräge Einblick am Fernglas ist sehr angenehm, jedoch wird dadurch das Auffinden der Objekte am Himmel erschwert. Doch mit Hilfe vom Zielfernrohr lassen sich auch schnell bewegliche Objekte im Nu einfangen.
An der Halterung für das Fernglas sind zwei Zentrierstifte und zwei Rändelschrauben angebracht. Somit kann das Fernglas einfach in die exakte Position aufgelegt werden. Nun noch die beiden Schrauben von Hand zudrehen und fertig ist die Montage.
Auch bei dieser Konstruktion habe ich großen Wert auf einfaches und schnelles Handling gelegt. Halterung in das Rohr auf dem Stuhl stecken, das Gegengewicht einhängen und mit den zwei Handschrauben befestigen. Wenn nötig, können verschiedene Einstellungen schnell vorgenommen werden.
Da die beiden beweglichen Achsen nahe dem Genick der Person auf dem Stuhl angebracht sind, ist ein total entspanntes Beobachten möglich. Alle Bewegungen werden nicht am Fernglas, sondern an einem Handgriff vorgenommen.
Bewegt sich ein Objekt schnell in der horizontalen Achse, so kann dies durch Drehen des Stuhles ausgeglichen werden. Alle Aktionen verlaufen ohne Rucken und Zittern sehr geschmeidig. Wird das Fernglas in irgendeiner Position losgelassen, so bleibt es exakt da stehen.
Zum Schluß kann ich behaupten, dass das Fernglas im Zusammenspiel mit dem Zielfernrohr und dem Stuhl eine Wucht ist. Kein Ufo könnte mir damit entwischen und ich denke, das ist auch der Grund, daß keines kommt.